Emilio Fornieles is an spanish artist based in Berlin – Brandenburg.

Emilio Fornieles
(DIE ZEIT IN DEUTSCHLAND: 2013 BIS HEUTE)

Emilio Fornieles, *1975 in Terrassa (Barcelona) geboren, ist ein spanischer, andalusischer (Lepe, Huelva) bildender Künstler. Mitglied des spanischen Verbands (Madrid, Spanien) von Maler und Bildhauer und seit 2013 in Berlin – Brandenburg ansässig.

Er kam auf Einladung von deutschen Kunstförderern sowie Kuratoren in die Hauptstadt, um diverse Ausstellungen und Kunstprojekte zu realisieren. Gefördert von der spanischen Botschaft in Berlin und dem Provinzrat von Huelva, wurde er vom Botschafter Herr Hon. Pablo Garcia-Berdoy in einer Rezeption vor einer ausgewählten Gruppe internationaler Kulturpersönlichkeiten in Berlin empfangen. Von da an, standen seine Kunstwer- ke unter der Schirmherrschaft der spanischen Botschaft.

Im November 2013 wurde er zudem ausgewählt, ein Live-Porträt als Performance „Action Painting“ des damaligen Bürgermeisters und Gouver- neur von Berlin – Herr Klaus Wowereit – auszuführen, wo er sich die Bühne mit der Bailaora Mercedes Ruiz anlässlich der Feierlichkeiten zum 25. Jahrestag der Städtepartnerschaft zwischen Madrid und Berlin teilte. Binnen einer Stunde schuf Emilio Fornieles nicht nur ein Großes, sondern auch ein großartiges Bild des Bürgermeisters.

Während des Mandats des Bürgermeisters, war das Porträt im roten Rathaus der Hauptstadt ausgestellt. Während des Berlin-Besuchs (2014) durch die spanische, königliche Familie, erwähnte Herr Wowereit die hervorragende Arbeit des Künstlers die innerhalb nur einer Stunde fertiggestellt wurde, was die Begeisterung und das Interesse der Majestäten aus Spanien weckte. Zumal das „klaus“-Portrait von Herrn Klaus Wowereit die Abmessungen von 189 x 96 cm hat und eine Malerei aus Acrylfarbe und Toner auf Holz darstellt.

Emilio Fornieles ist inzwischen ein geschätzter internationaler Künstler, mit einer Vielzahl von Einzel– und Gruppenausstellungen, mit nationalen und internationalen Malereipreisen dotiert, mit Werken die in verschiedensten Museen, Stiftungen, öffentlichen Institutionen sowie Privatsammlungen zu bestaunen sind. Dies nicht nur in Deutschland sondern auch in Ländern wie Italien, Portugal, Tschechien, Dänemark.
Seit Oktober 2018 ist er sehr stolz darauf, auch in der Sammlung Ihrer Majestäten der Königen von Spanien einen Platz für sein Kunstwerk gefunden zu haben, welches er persönlich im Palacio de la Zarzuela überreichen konnte.

Von dem portugiesischen Literaturnobelpreisträger von 1998 José Saramango gefördert, ist Emilio Fornieles ein Vertreter der neuen spanischen Figuration auf internationaler Ebene. Ein Botschafter der spanischen Kunst, mit künstlerischen Interventionen und Projekten nicht nur in Europa, sondern auch in Asien mit beispielsweise einem altruistischen Projekt für die School of Life in Chiang Mai – um nur eines zu erwähnen. Ein speziell für 130 Schulkinder entwickeltes didaktisches Projekt – Kinder aus sozial schwachen Familienstrukturen, institutionell unterstützt durch die spanische Botschaft in Bangkok. Das Projektergebnis wurde vom Gründer und Initiator des Projektes Prof. Em. Dr. Jürgen Zimmer – Bundesver- dienstkreuzträger – (t2019), vorgetragen und als eines der gelungensten Unterrichtsprojekte gelobt und hervorgehoben das die Schule seit ihrer Gründung erfahren hatte.
In den 7 Jahren, in denen er nun in Berlin lebt und wirkt, hat Fornieles auch Lehrerfahrungen an der Lette-Verein-Akademie und dem S.O.S. Kinderdorf gesammelt und seine Begabung geteilt.

2015 trat er erstmalig über das Institut Cervantes in Prag auf. Im selben Jahr nahm er wiederum selbstlos an einer einzigartigen Veranstaltung zur Unterstützung des Autismus teil, welche von einer renommierten tschechischen Stiftung organisiert wurde. Dabei teilte er sich ein künstlerisches Projekt mit dem berühmten Sänger Karel Gott (t2019), der seinen Bühnenauftritt vollständig wohlwollend sponserte. Fornieles führte ein Action Painting während Karel Gotts Anwesenheit bei laufenden TV-Kameras und Presseanwesenheit des Tschechischen National Fernsehens durch. Das Kunstwerk erwarb Karel für die Autism Foundation und war für die Gala bestimmt welche im Nachgang auf allen tschechischen Fernsehsendern übertragen wurde.

In Dänemark wurde Fornieles die Gelegenheit geboten die Eröffnung der Bredgade Open Contemporary Art Fair zu übernehmen, welche jährlich in Kopenhagen stattfindet. Eingeladen von einer renommierten Kunstgalerie um ein Action Painting Auftrag vor versammelten Publikum (400 Gästen), in nur einer Stunde ein neues, verkehrt herum gemaltes Porträt zu kreieren. Diesmal das des berühmten australischen Komponisten und Schriftsteller Nick Cave, von dem er persönlich seine Glückwünsche entgegennahm.

Im Dezember 2018 wurde er von der Botschaft der Tschechischen Republik in Berlin eingeladen, um mit seiner Arbeit einen besonderen Akt zu feiern, nämlich zum 100. Jahrestag der Gründung der ehemaligen Tschechoslowakei, “Masaryk und Jerusalem: Eine Nacht zum Feiern der tsche- chisch-israelischen Freundschaft”, mit dem Porträt von T. G. Masaryk, der die Veranstaltung im Hauptauditorium der tschechischen Botschaft leite- te.

Zu seinen jüngsten Ausstellungen zählen die Ausstellung «Diez» in der David Bardía Art Gallery (Madrid, 2018) oder seine Präsentation im weinkünstlerischen Programm „Campillo Creativo“ der Bodegas Campillo in La Rioja Alavesa, ein vom Guggenheim Museum Bilbao unterstütztes Projekt (2019), in dem präsentierte der Künstler seine erste 10-Jahres-Retrospektive.

Ein engagierter Künstler, der sich auch der Verbreitung des spanischen Produkts verschrieben hat, wie in dem Fall der für die nationale spanische Kultur typischen Esparto-Schuhe. So unterstützt er durch das Projekt «Riesen auf Espadrillen» (2018), Porträts von Persönlichkeiten der Malerei und Literatur der Cervantes-Sprache auf Leinwänden mit kleinen Porträts auf den Oberflächen der Schuhe, Miniaturporträts, gesponsert von einer Firma aus diesem fast ausgestorbenen Handwerkssektor, der Riojaner und der Familienmarke Aedo.

2019 wurde er als spanischer bildender Künstler ausgewählt, um nationale zeitgenössische Kunst in der zweiten Spanischen Woche in Bratislava (Slowakei) zu vertreten. Ein Projekt der Hispano-Slowakischen Handelskammer, das u. a. durch die spanische Botschaft in der Slowakei gesponsert wird. Der Künstler eröffnete die Veranstaltung mit einer Einzelausstellung im Pystoriho-Palast, einem historischen Gebäude im Zentrum der Hauptstadt.

Der Abschluss der II. Spanischen Woche lag ebenfalls in seiner Verantwortung, indem er während einer Flamenco-Show ein Action Painting aufführte und so Paco de Lucía Tribut zollte. Die Veranstaltung fand im Wustenrot-Theater in der slowakischen Hauptstadt bei voll besetztem Haus (ca. 450 Personen) statt. Auch dieses Mal hat Emilio Fornieles das Werk verkehrt herum gemalt und in weniger als einer Stunde fertig gestellt. Ein Schwarz-Weiß-Porträt des großen Gitarristen aus Algeciras welches vom begeisterten Publikum mit Standing Ovations gefeiert wurde.

Im Jahr 2020 – noch vor den Einschränkungen durch die Covid-Pandemie – wurde eine Auswahl der Werke des Künstlers in der Abteilung für zeitgenössische Kunst des KaDeWe (dem mythischen Einkaufszentrum von Berlin, dem größten europäischen Zentrum) vom Auktionshaus Dannenberg ausgestellt und so teilte sich Fornieles den Raum mit Originalwerken zeitgenössischer Autoren wie Damien Hirst, Chagall, Roy Liechtenstein oder Miró u.a.

Multidisziplinärer Künstler mit multiplen künstlerischen Registern und improvisierten kreativen Manifestationen, die durch neue Darstellungsformen explizit mit dem Porträt verbunden sind: aus Arbeiten, die in einer kurzen und einzelnen Arbeitssitzung auf großen Holzformaten ausgeführt wurden („Pintores con Letra Grande“, Katalog der Serie vom Literaturnobelpreisträger 1998 José Saramago prologiert) bis hin zu Miniaturen in fast unmöglichen Formaten („Las Esencias de la Luz“ / „Die Essenz“) oder neuen Formen der Kreativität, die traditionelle Maltechniken mit einem charakteristischen autodidaktischen Stil durchlaufen, der ihn einzigartig macht und ihn definiert („The Decadents“ „Soul Landscapes“).

Sein im Wesentlichen figuratives Werk ist stark humanistisch geprägt und hat ein poetisches Gesellschaftsthema („Angelitos Negros“, „Urban Landscapes“, „Paradise City“ oder „Flowers of the Bordell“).

Erst kürzlich -September 2021 war sein Kunstwerk zum Anlass des 56. Verlages der REINA SOFIA KUNSTPREIS im Kulturzentrum „Casa de Vacas“, Parque de El Retiro Madrid als Finalist des Preises ausgestellt.

MANAGEMENT EMILIO FORNIELES:

ZaArt

Art Lifestyle & Representation by Zofie Angelic © 2021

 

Emilio Fornieles von José Saramago*

Künstlergesichter, unruhig auf lange Tafeln fixiert (Vorwort zur Serie Maler in Großbuchstaben)

So viele Male dem eigenen Schatten hinterhergelaufen, im Wirrwarr der oft so kurzlebigen Multiplikation von Tendenzen, Schulen und Richtungen, scheint die Malerei – abgesehen von einigen ehrenwerten und allgemein bekannten Ausnahmen – zu keiner Überraschung mehr in der Lage, die über den benahe immer willkürlichen Reiz und die Suche nach Provokationen hinausgeht, in denen das technische Geschick allzu oft das künstlerische Talent übertrumpft. Vielleicht zeigen diese Provokationen auf den ersten Blick noch Wirkung, aber gleich darauf erstickt ihr eigener aufgesetzter Charakter diese Neuheit im Keim und die Unruhe bemächtigt sich des begierigen Blicks (des Betrachters).

Weit weg von den luxuriösen Märkten, wo der Künstler in der Regel heimlich dazu aufgefordert scheint, vielleicht nicht direkt den Kopf zu senken, aber sehr wohl dahingehend zu resignieren, dass er sich an die von den Marchands und Kritikern aufgestellten Regeln von Produktion und Handel hält, mag es jedoch vorkommen, dass plötzlich ein Künstler auftaucht, der Autodidakt ist und sich noch nicht einmal dafür schämt, der einfach aus seiner Veranlagung heraus plötzlich neue Wege, unerwartete Expressionismus herrühren aber nur, weil sein Realismus von Anfang an in weiser Voraussicht darauf zu verzichten wusste, sich den ihm innewohnenden Grenzen zu unterwerfen. Emilio Fornieles ist dieser Künstler, zu dem ich hier nichts weiter sagen will, außer, dass ich von heute an seine künstlerische und private Laufbahn mit größter Aufmerksamkeit verfolgen werde. Ich bin sicher, ich täusche mich nicht, wenn ich abschließend sage, dass wir der Entdeckung eines großen Küntslers beiwohnen. Schon heute ist er groß, aber er wird noch viel weiter kommen.

José Saramago

José Saramago (* 16. November 1922 als José de Sousa Saramago in Azinhaga, Portugal; † 18. Juni 2010 in Tias auf Lanzarote) war ein portugiesischer Romancier, Lyriker, Essayist, Erzähler, Dramatiker und Tagebuchautor. 1998 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur verliehen.

 

Emilio Fornieles – Wikipedia