Emilio Fornieles is an artist based in Berlin.

(DEU)

Emilio Fornieles (Terrassa, Barcelona, ​​3. August 1975*) ist ein spanischer Maler und ein multidisziplinärer Künstler, der der Bewegung des figurativen Expressionismus entspricht. Derzeit lebt und entwickelt er seine Arbeit in Berlin und unterrichtet seine persönliche Technik als künstlerischer Lehrer sowohl in der deutschen Hauptstadt als auch in anderen Ländern innerhalb und außerhalb der Europäischen Union als Gastkünstler.

Er ist bekannt für seine Porträts mit Acrylfarbe und Pigment auf großformatigen Holz, die in einer einzigen Sitzung ausgeführt wurden. Sein Thema konzentriert sich auch auf soziale Themen, wobei der Mensch und das psychologische Porträt das Hauptziel seiner Arbeit sind.

Anfang 2007 begann er seine berufliche Laufbahn mit der Ausstellung «Pintores con Letra Grande), die vom Nobelpreis für Literatur 1998, der portugiesischen José Saramago eröffnet wurde. Die Ausstellung in der Stadt Castril (Granada, Spanien) bestand aus einer Reihe vertikaler Porträts aus Acrylfarbe und Pigment gemalt, die in kurzen Zeiträume von ungefähr einer Stunde direkt und manuell auf das Holz geworfen wurden (Action-Painting).
Unter dem Titel «Maler mit großem Buchstaben» (aus Spanisch übersetzt) führt Fornieles eine Hommage an den universellen Persönlichkeiten der Literatur und der Malerei durch.

In seiner kurzen Karriere erhielt er zahlreiche nationale und internationale Kunstpreise und nahmt an internationalen Kunstmessen wie ArtMadrid 2012, ARCOMadrid 2013, Berliner Liste Contemporary Art Fair 2014, ART COLOGNE WEEK (Kölner Liste Contemporary Art Fair) 2015 oder Bredgade Open 2017 Kopenhagen, unter anderem teil.

Sobald er deutschen Boden betrat, erhielt er den ersten Auftrag und gleichzeitig eine Herausforderung für ein wichtiges internationales Ereignis: das Porträt in live des damaligen Berliner Bürgermeisters Klaus Wowereit während der Abschlussveranstaltung zum 25. Jahrestag der Partnerschaft zwischen Berlin und Madrid, im bekannten Saal  Berliner «E-Werk» aufzuführen.

Die Veranstaltung fand vor eine öffentliche von 400 Personen, darunter der Berliner Bürgermeister selbst, die Bürgermeisterin von Madrid Ana Botella, der Botschafter von Spanien in Berlin, sowie andere Persönlichkeiten der spanischen und deutschen Regierung statt.

Der Künstler beendete das 189×96 cm große Porträt in knapp einer Stunde und teilte die Bühne mit dem Tänzerin Mercedes Ruíz in einer Flamenco-Show.
Sein schneller Stil für die Ausführung des Porträts durch Action Painting mit Acrylfarbe und Pigment hat es zu einer Performance oder Live-Show gemacht, die auf der Bühne mit anderen Künstlern anderer Scenic-Arts teilt.

In diesem Sinne hat er in vielen Ländern und bei verschiedenen Veranstaltungen Action Paintings gemalt, zum Beispiel dem 100. Jahrestag der Veröffentlichung von «The Metamorphosis» von F. Kafka in Prag (2015). Prag war auch später die ausgewählte Bühne wo Fornieles malte Karel Gott durch eine Performance Action für eine altruistische Hilfsveranstaltung. Der spanische Künstler und sein Action-Painting wurden von Karel Gott selbst der tschechischen Öffentlichkeit und der nationalen Presse vorgestellt.
Seine Arbeiten sind unter anderem in Museen, Institutionen und Privatsammlungen in Spanien, Italien, Portugal, Deutschland oder der Tschechischen Republik vertreten.

 

José Saramago selbst, Pate zu Beginn seiner Karriere, erwarb die gesamte erste Phase seiner Serie «Maler mit großem Buchstabe» für die Saramago-Stiftung und schrieb gleichzeitig das Prolog des Katalogs derselben Serie, der auf dem Künstler gipfelte : «… ein autodidaktischer Künstler, der sich nicht schämt zu sein, der, bewegt von seinem eigenen Genie, plötzlich neue Wege sucht und findet …», «Ich glaube nicht, dass ich mich irre, wenn ich zu dem Schluss komme, dass wir vor der Offenbarung eines großen Künstlers stehen. Es ist schon so, es wird noch mehr sein. » ** **.
Der emeritierte Professor Dr. Jürgen Zimmer, der mit der höchsten Auszeichnung des Bundeslandes ausgezeichnet wurde: das Bundesverdienstkreuz, lobte auch seinen Stil und seine Lehrmethode auf der Grundlage seiner eigenen autodidaktischen Technik:
«Emilio Fornieles hat eine didaktische und methodische Meisterleistung vollbracht. Er hat – der gestaltpsychologischen Erkenntnis folgend, dass das Ganze mehr sein kann als die Summe seiner Teile – Kinder nahezu aus dem Stand befähigt, Portraits zu schaffen, die nicht gut gemeinten kunstpädagogischen, sondern internationalen Standards entsprechen. Die Methode ist ausgeklügelt: Jede Kindergruppe ist für einen Ausschnitt des Portraits zuständig. Jede Gruppe weicht dabei von einem nur fotografischen Realismus ab. Zusammengesetzt entstehen überlebensgroße Portraits mit so vielen Handschriften, wie Kindergruppen daran beteiligt waren. Das Ergebnis ist faszinierend für Beteiligte und Betrachter. Ich habe diesen Sprung vom naiven künstlerischen Vorverständnis zur Weltklasse noch bei keinem anderen Projekt erlebt. Emilio Fornieles hat den besten Workshop geleitet, den es in der vierzehnjährigen Geschichte der School for Life gegeben hat.»
** Text aus dem Katalog „Pintores con letra grande (Maler mit großem Buchstabe)“ des Nobelpreisträgers José Saramago. (ISBN: 13: 978-84-691-6314-6)

(ENG)

Disturbing faces of artists set in wooden boards (Text by Jose Saramago)

So many times running after his own shade, between multiplication in many cases fleeting, trend, schools and ways, the painting which nowadays made, with some well-know exceptions, it seems incapable of surprising more than the exacerbation, almost always free, of provocations in search of the technical skill too often overlaps over the artistic talent…
These provocations perhaps be effective in a first observation, but soon his own character just exhausting gimmicky novelty and restlessness seizes the anxious look . Therefore, certain proposals before us with boldness revolutionary intentions give us , in the end, the painful feeling of deja vu…
It may happen, however, that far from the luxury market where, as a rule, the artist usually discreetly invited, if not lower his head, at least resigned to live with the rules of production and trade, marked by marchands and criticism, an artist autodidact that is not ashamed to be it, they just moved by his own genius, seeks to find suddenly new paths, unexpected uses of color, shapes , if sometimes appear that come from expressionism , they are simply because its realism of the beginning knew how the renounce wisely to respect the limits that are inherent to it.
This artist is Emilio Fornieles, of he who nothing more will say here, unless that from now on I will pay attention to his artistic and vital course. I do not think that I mistake, concluding that we are in front of the revelation of a great artist. Now he is, and he will still be more…

Jose Saramago

Writer and Nobel prize on Literature 1998

(DE)

Emilio Fornieles von José Saramago*

Künstlergesichter, unruhig auf lange Tafeln fixiert (Vorwort zur Serie Maler in Großbuchstaben)

So viele Male dem eigenen Schatten hinterhergelaufen, im Wirrwarr der oft so kurzlebigen Multiplikation von Tendenzen, Schulen und Richtungen, scheint die Malerei – abgesehen von einigen ehrenwerten und allgemein bekannten Ausnahmen – zu keiner Überraschung mehr in der Lage, die über den benahe immer willürlichen Reiz und die Suche nach Provokationen hinausgeht, in denen das technische Geschick allzu oft das künstlerische Talent übertrumpft. Vielleicht zeigen diese Provokationen auf den ersten Blick noch Wirkung, aber gleich darauf erstickt ihr eigener aufgesetzter Charakter diese Neuheit im Keim und die Unruhe bemächtigt sich des begierigen Blicks (des Betrachters).

Weit weg von den luxuriösen Märkten, wo der Künstler in der Regel heimlich dazu aufgefordert scheint, vielleicht nicht direkt den Kopf zu senken, aber sehr wohl dahingehend zu resignieren, dass er sich an die von den Marchands und Kritikern aufgestellten Regeln von Produktion und Handel hält, mag es jedoch vorkommen, dass plötzlich ein Künstler auftaucht, der Autodidakt ist und sich noch nicht einmal dafür schämt, der einfach aus seiner Veranlagung heraus plötzlich neue Wege, unerwartete Expressionismus herrühren aber nur, weil sein Realismus von Anfang an in weiser Voraussicht darauf zu verzichten wusste, sich den ihm innewohnenden Grenzen zu unterwerfen. Emilio Fornieles ist dieser Künstler, zu dem ich hier nichts weiter sagen will, außer, dass ich von heute an seine künstlerische und private Laufbahn mit größter Aufmerksamkeit verfolgen werde. Ich bin sicher, ich täusche mich nicht, wenn ich abschließend sage, dass wir der Entdeckung eines großen Küntslers beiwohnen. Schon heute ist er groß, aber er wird noch viel weiter kommen.

José Saramago

José Saramago (* 16. November 1922 als José de Sousa Saramago in Azinhaga, Portugal; † 18. Juni 2010 in Tias auf Lanzarote) war ein portugiesischer Romancier, Lyriker, Essayist, Erzähler, Dramatiker und Tagebuchautor. 1998 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur verliehen.

Emilio Fornieles – Wikipedia

The 1975 born artist Emilio Fornieles was born in the Spanish province of Huelva, and lives since 2013 in Berlin, because he sees the center of artistic creation in Europe in Germany. In 2007 he met the Portuguese Nobel laureate José Saramago know who recognized Emilio´s enormous artistic potential and promoted him. Emilio Fornieles has reinvented the portrait itself, usually executed on wood panels, with black toners from copiers as colorants on wood. As close-ups, close-ups and cut-outs of faces keep the paintings fixed per a single moment and tell yet profound stories. They are in their reduced form in color and technique, a content-pregnant appeal to humanity, you are prompted to remember artistic and social services and a tribute to the dignity of the individual.

Electrical Art-Cube Gallery

Passion is the engine that drives you to convey this message of rebellion against reality camouflaged by governments, by their characteristic powder toner blows against the wood as support. We presents a black and white world where the characters are frozen in time … The passion shown by our artist pose questions, take risks and attack the established rules, is what is really valuable in his work. Emilio has always conveyed that passion, but not as an artist locked in his creative world, but through a speech a discourse of committed to unearths realities and we sample without additives.

We need more artists to fill the walls of museums, galleries, art centers questions, complaints, opinions … with structured speech, developing arguments. The creators must commit rebellion, for alternative truths to the official version, away from servility and doblegamiento the political system that thrives on subsidies to numb. Telling what we do not see, revolutionize our consciences, to contribute to raise concerns. Artists like Emilio who never tire of searching questions and they know what is interesting is the plot and show us to propose the outcome.

(Carmen Serrano Murillo, Art Historian)